Winterpflege - So machst du deinen Bart winterfest

Winter is coming. Je nachdem, wann du das hier liest, ist er vielleicht auch schon da. Die Frage ist aber nicht, ob gerade Winter ist oder nicht – sondern ob dein Bart bereit dafür ist. Denn kaltes Wetter ruft zwei Phänomene hervor: Bärte und Trockenheit. Aber die Kombination beider Dinge ist nicht schön, denn ein trockener Bart ist kein fröhlicher Bart. Mit der richtigen Winterpflege für den Bart schaffst du es aber, dein Gesichtshaar sicher durch den Winter zu bringen.

Der Winter ist für deinen Bart eine wirklich harte Zeit: Draußen muss er eisige Kälte und drinnen staubtrockene Heizungsluft aushalten. Obendrein ist er kaltem Wind, Schneeflocken und deinem gefrierenden Atem meist schutzlos ausgeliefert. Viele Bartträger klagen darum im Winter über besonders trockene, störrische Barthaare, die sich einfach nicht in Form bringen lassen. Auch Probleme wie Bartschuppen und brüchige Barthaare sind vor allem im Winter ein weit verbreitetes Phänomen.

 

Halte deinen Bart sauber

Wenn du deinen Bart wirklich magst, dann solltest du auf ihn achten. Das fängt schon bei der Reinigung an. Womit wäschst du deinen Bart? Schau dir mal die Zutatenliste deiner Bartwäsche an. Sie enthält wahrscheinlich eine ganze Menge wirklich unschöner Inhaltsstoffe. Dazu zählen Sulfate, Sulfite oder nicht wasserlösliche Silikone. Diese solltest du meiden. Silikone sind zwar nicht unbedingt schlecht, aber auch nicht unbedingt gut. Silikone bilden auf den Haaren eine Art Mantel und lassen sie schön seidig glänzen. Dein Bart wird schwerer und liegt besser. Das Problem ist, dass dieser Mantel aber auch verhindert, dass dein Bart Feuchtigkeit und Eiweiß aufnehmen kann. Mit der Zeit trocknen Silikone deinen Bart somit aus und entziehen ihm die Nahrung.

Du solltest also darauf achten, dass du deinen Bart nicht unbedingt mit einem herkömmlichen Shampoo wäschst. Auf Spülung oder Conditioner kannst du komplett verzichten. Nimm ein Shampoo ohne Sulftate und Silikone und benutze nach dem Duschen Bartöl. Das gibt deinem Bart alles, was er braucht.

Wenn möglich, solltest du deinen Bart nur ein bis zwei mal pro Woche mit Shampoo waschen. Ansonsten nimmst du nur reines (lauwarmes oder kaltes) Wasser. Wenn dein Bart oft dreckig wird und du ihn öfter waschen musst, dann achte wirklich darauf, was du zum Waschen benutzt.

 

Öle deinen Bart

Wenn du aus der Dusche steigst, trocknest du deinen Bart gut ab und benutzt dein Bartöl. Im Winter kannst du auch noch ein wenig Bartwachs verwenden, um deinem Bart etwas mehr Schutz vor der Kälte zu geben und ihn feucht zu halten. Bartwachs schützt deine Haut im Winter außerdem davor, auszutrocknen.

 

Halte den Bart feucht, aber vermeide zu viel Nässe.

Zum weiteren Schutz solltest du darauf achten, dass dein Bart nicht nass wird, wenn du bei kalten Temperaturen draußen bist. Ein Eisbart sieht vielleicht ziemlich “cool” aus, aber das Haar erleidet durch das Gefrieren Schaden und kann brechen.

Damit deine Haare und deine Haut nicht austrocknen, empfiehlt sich im Winter auch immer ein Besuch in der Sauna. Eine Alternative dazu ist ein Luftbefeuchter in deinem Zuhause.

Apropos Nässe: Es ist ein unangenehmes Thema, aber wir sind ja unter uns. Wenn es draußen kalt ist, kondensiert unser Atem – du kennst die Rauchwolken, die du dann beim Atmen erzeugst. Wenn du einen Bart hast, führt das unweigerlich dazu, dass dein Atem an deinen Barthaaren kondensiert und Feuchtigkeit bildet. Das ist unschön, aber unvermeidlich. Du hast dann kleine Tröpfchen in den Haaren direkt um deinen Mund. Ein einfaches Taschentuch sollte in den Wintermonaten darum dein ständiger Begleiter sein. Bitte zerstöre nicht das hohe Ansehen, das wir Bartträger in der weniger behaarten Gesellschaft genießen, mit einem tropfenden Oberlippenbart! Tupfe einfach deinen Bart ab, bevor du dich in geschlossene Räume begibst. Und vor allem: Leugne zu jeder Gelegenheit, dass dieses Phänomen tatsächlich existiert!

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